Kuchelbergspitze

September 2021

Ca. 21 km – gut 6 Stunden und viele Höhenmeter

Dieses Mal habe ich mir die Fahrerei in die Ammergauer Berge wieder angetan. Der Wetterbericht hatte relativ gutes Wetter versprochen. Am Parkplatz kurz vor Schloß Linderhof habe ich meinen gelben Flitzer abgestellt.

Kurz von 8 habe ich mich dann auf den Fahrweg entlang des Elmaubachs begeben. Bin dort von einem Fahrzeug mit Vieh-Anhänger überholt worden. In dem Anhänger waren keine Tiere, sondern Menschen die ich später wieder treffen sollte.

Den Einstieg zur Kuchelberghütte hätte ich fast verpasst, da hier keine Markierung oder Wegweisung vorhanden war. Hier hat mir meine APP (ein Dank an die Technik) den Weg gewiesen. Die herrlich gelegene Hütte (leider nicht für die Öffentlichkeit nutzbar) hatte ich dann bald erreicht. Pause habe ich keine eingelegt, da ich eigentlich noch zu kurz unterwegs war. Auf dem Weg zum Grat sind mir dann doch tatsächlich 2 Bergläufer entgegengekommen. Da dachte ich mir – so verrückt war ich auch mal!

Blick auf Linderhof

Das Wetter war leider nicht ganz so gut. Die Gipfel waren größtenteils in Wolken und auf der Kugelbergspitze war es ganz schön frisch. Ich habe mich daher nicht sehr lange dort aufgehalten, nur a bisserl was gegessen und getrunken und mit einer jungen Dame unterhalten (aus dem Viehanhänger).

Nach der zu kurzen Rast auf dem Grat (teilweise ausgesetzt) zum Kuchelbergkopf. Hier habe ich dann den Rest der Gruppe aus dem Anhänger gesehen. Diese haben die Schafe zusammengetrieben und dann ins Tal gebracht. Unten auf einer Wiese habe ich dann alle zusammen nochmals getroffen.

Vom Kuchelbergkopf könnte man noch zur Ammergauer Kreuzspitze gehen, aber ich habe mich am Abzweig zum Abstieg zum Kuchelbach entschieden. Wäre sonst eventuell zu viel des Guten gewesen. Das war ein ziemlich langer Abstieg, der mir ganz schön in die Knie gegangen ist. Ich hatte auch den Eindruck, dass dieser Weg nicht allzu oft begangen wird. Es sind mir zwar ein paar Wanderer entgegengekommen, aber ich denke, dass der lange Weg bis zum Anstieg für viele Wanderer abschreckend sein könnte. 

Als ich dann den Fahrweg erreicht hatte, begann für mich der lange Marsch zum Parkplatz. Nach gut 6 Stunden war ich dann zurück und habe mich schweren Herzens in die Fahrzeugkarawane eingereiht.


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