Padasterjochhaus

Zum Saisonabschluß Ende September 2021

Wieder einmal habe ich mich in die Fahrzeugkolonne Richtung Berge eingereiht. Dieses Mal habe ich erstmals an der Ladesäule in Schongau einen anderen Fahrer getroffen, der seinen Tesla geladen hat. Er hat gemeint, dass er mit seinem Fahrzeug sehr zufrieden ist. Er hat mittlerweile ca. 200000km auf dem Tacho und erst einen Werkstattbesuch. Ich mit meinem 208er Peugeot habe nach nun knapp 20000km schon einen ersten Kundendienst hinter mir und der zweite ist auch schon fast fällig.

Den zweiten Ladestopp hatte ich kurz vor dem Ziel in Steinach. Nach der knapp 30minütigen Zwangspause bin ich dann die letzten km nach Trins gefahren. Da der Parkplatz oberhalb der Kirche nicht mehr existiert, habe ich mein Auto gleich am Ortseingang auf dem P1 abgestellt. In knapp 2 Stunden bin ich dann zur Hütte hochgelaufen, wo mich bereits mein Bergsteigeressen erwartet hat.

Am nächsten Tag habe ich mir dieses Mal nichts Großes vorgenommen. Ich wollte einfach nur das fantastische Wetter genießen und eine kleine Runde wandern. Ich bin dann (für meine Verhältnisse) relativ spät aufgebrochen. Zuerst bin ich auf die Wasenwand gewandert, eine halbe Stunde die Ruhe und Sonne genossen und weiter über den Stoimandlweg zur Hammerspitz.

Hier oben war es leider etwas windig (aber trotzdem herrlich), die Sicht war herrlich und dazu noch die Ruhe. Nach ausgiebiger Pause (bin sogar eingeschlafen) habe ich mich an Abstieg gemacht, und zwar Richtung Kirchdach. Dieses Mal bin ich allerdings nicht auf den Gipfel gegangen, sondern am Abzweig zurück Richtung Padasterjochhaus. Nach einem Abstecher zum Padasterkogel (ebenfalls mit einer längeren Pause) und zur Aussichtsbank mit Blick auf das Gschnitztal bin ich zurück zur Hütte.

An diesem schönen Tag war noch unheimlich viel los. Das Hüttenpaar hat gemeint, dass den ganzen Sommer an so einem Tag nicht so viel los war. In dieser kleinen Küche haben die zwei mehr als 100 Essen gezaubert. Gerechnet ohne die 15 Abendessen. Für diese Leistung kann man großen Respekt zollen.

Den Rest des Nachmittags habe ich gemütlich in der Sonne genossen. Es war schon irgendwie unheimlich, Ende September mit kurzer Hose und Shirt vor der Hütte zu sitzen und dazu noch zu schwitzen. Nachdem allerdings die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, wurde es schlagartig kühl. Am kommenden Morgen habe ich dann sogar noch das Frühstück vor der Hütte in der Morgensonne gegessen.

Allerdings gehen diese schönen Tage leider viel zu schnell vorbei. Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei den Hüttenpächter für die leckere Verkostung bedanken und freue mich schon auf ein paar schöne Hüttentage im kommenden Jahr.

Dieses Mal bin ich einen ganz anderen Weg abgestiegen, nämlich über Wiesen und dann unterhalb der hohen Burg vorbei wieder auf den herkömmlichen Weg. Nur um dann später wieder abzubiegen. Ich bin dann am Parkplatz „Waldfest“ wieder in Trins angekommen und dann entlang der Hauptstraße durch Trins zu meinem Auto zu laufen.

Der Heimweg war leider nicht sehr angenehm. Erster Stau kurz vor Innsbruck, nächster am Zirler Berg und dann gleich wieder in Garmisch. Durch Garmisch habe ich gefühlt mehr als zwei (!!) Stunden gebraucht, obwohl nach meinem Gefühl gar nicht zu viel Verkehr war. Den Standard-Stau auf der B17 bei Lagerlechfeld habe ich dann über Dörfer umfahren und wahrscheinlich keine Zeit gespart. Aber wenigstens nicht gestanden!

Wieder ein schönes Wochenende – aber leider viel zu kurz und die Zeit ist viel zu schnell vergangen.


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