Tag 1: Trockau – Plankenfels – Schönfeld – Wadendorf

Ca. 35 km – 9 ¼ Stunden

Nach einer angenehmen Anreise tags zuvor und einer ruhigen Nacht im Gasthof Löffler in Trockau konnte ich mich ausgeruht auf den Weg machen. Da auch hier im Frankenland etliche Gasthöfe wegen Personalmangel nach Corona-Schließungen nicht mehr oder nur noch in reduzierter Form geöffnet haben, habe ich mich dieses Mal entschlossen, fast alle Übernachtungen im Vorfeld zu reservieren. Was allerdings manchmal einen nicht ganz kleinen Umweg ausgemacht hat. Dies ist allerdings zu Fuß nicht zu unterschätzen.

Meine erste Übernachtung war in Wadendorf (ca. 5-6 km vom Weg). Zurück zum Beginn. Auf den fränkischen Gebirgsweg kam ich nach wenigen km. Ich musste nur den Bierquellenwanderweg (hierzu später noch ein eigener Blog) ein paar km nach Norden folgen. Es war zwar sehr kalt, knapp unter 0°C, aber sonnig und gutes Wanderwetter. Im Laufe des Tages wurde es noch wärmer, aber leider setzte dann zum späten Nachmittag Nieselregen ein.

Der Weg führte meistens durch Wald auf guten Wegen, teils über Felder und auch über Hügel, wie den Streiter Berg mit guter Rundumsicht. Allerdings war das schon der erste hungrige Tag. Ich hatte geplant, in Obernsees die Mittagspause einzulegen. Wurde allerdings enttäuscht, da die einzige lt. Internet offene Gaststätte im Ort wegen eines Trauerfalls geschlossen war. Musste mich daher mit Müsli und Schokolade zufrieden geben.

Nach der kurzen Rast ging es dann weiter zum Knock. Dort gibt es auch eine Gaststätte, die allerdings auch wegen Corona geschlossen hat. Die gehört einem Verein und hätte auch nur an Sonntagen geöffnet. Hat aber eine sehr schöne Lage. Wenigstens gab es hier einen Getränkeautomaten. Hier habe ich einen Mitwanderer auf ein gemeinsames Bier eingeladen.

Von hier sind wir dann gemeinsam nach Schönfeld gewandert, welches mein Endpunkt für diesen Tag gewesen wäre. Aber die Gaststätte hatte leider geschlossen! Ich musste daher noch zu meiner gebuchten Übernachtung nach Wadendorf bei Nieselregen laufen. Dort fand ich mich leider vor verschlossenen Türen. Nach einem kurzen Anruf beim Vermieter (wohnt allerdings ca. 30km entfernt) musste ich eine Weile warten und wurde mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen, dazu noch in den nächsten Ort gefahren, um Essen zu kaufen, da keine Gaststätte in der näheren Umgebung geöffnet hatte.

Ein ereignisreicher erster Tag!


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