Tag 2: Willersalpe zur Landsberger Hütte

12,2 km, ca. 4 ¾ Stunden, 1072m rauf und 731m runter

Es hat denke ich die ganze Nacht relativ viel geregnet. Allerdings hat es am Morgen aufgehört. Auf einmal war auch ein Wasserfall zu sehen, den ich am Vortag gar nicht wahrgenommen habe. Es kann aber durchaus sein, dass es gestern aufgrund der Trockenheit nur ein kleines Rinnsal war.

Nach dem ausgiebigen deftigen Frühstück mit Schinken und Käse sind Andi und ich aufgebrochen. Wir sind beide ungefähr ebenso schnell und hatten die vordere Schafwanne recht schnell erreicht. Von dort schöner Ausblick zum Vilsalpsee. Hier trennten sich dann unsere Wege. Andi wollte auf das Gaiseck und danach wieder nach Schattwald absteigen.

Ich bin dann bei wechselndem Wetter (mal Sonne, mal viele Wolken aber noch ohne Regen) weiter auf dem Grenzgänger zur hinteren Schafwanne. Abstieg zum berühmten Fotostop: „Schrecksee“ und wieder rauf zum Kirchdachsattel. Auf dem Jubiläumsweg an vielen Rindviechern (echte natürlich) und Schafen zum Kastenjoch.

Nicht weit von hier hat mich dann doch noch der Regen eingeholt. Ich dachte, ich könnte es noch trocken zur Hütte schaffen. Aber unterhalb der Steinkarspitze hat mich das Wetter doch noch eingeholt. Zum Glück war die Hütte nicht mehr weit und nach einer halben Stunde im Regen bin ich dort angekommen.

Ich war dann doch überrascht, dass die Hütte derart voll ist. Es war gerade mal kurz nach 13 Uhr! Der Trockenraum war bereits gut voll, aber ich hätte es mir denken können. Die Hütte ist von Tannheim gut erreichbar und außerdem ist hier Klettergebiet.

Am Abend habe ich mich mit unserer Mitwanderern vom Grenzgänger zusammengesetzt (wir kannten uns schließlich schon alle von der Willersalpe), haben zu Abend gegessen, viel getrunken und uns gut unterhalten.


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