Ca. 27km in etwas mehr als 9 Stunden und 1500 Höhenmeter

Bei dieser Tour hatte ich zur Abwechslung eine Begleitung dabei. Mein Sohn Sebastian und seine Freundin Sarah habe ich zu dieser Wanderung gewinnen können. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob dies eine Eintagsfliege war und ich zukünftig wieder alleine die Gipfel und alles andere ringsherum erklimmen darf.


Geparkt habe ich wieder einmal am unteren Parkplatz der Drehhütte, wo an diesem Tag schon allerhand los war. Nach einem schnellen Frühstück ging es erstmal zum oberen Parkplatz der Hütte. Unterwegs wurde gerade eine ganze Herde Kühe auf eine andere Weide getrieben. Deswegen waren auch schon so viele Leute (Viehtreiber) unterwegs. Nach dem Parkplatz noch eine Weile auf dem Fahrweg weiter bis wir zum Abzweig zur Rohrkopfhütte kamen.


Von hier auf einem etwas steileren Wanderweg bis zur Hütte. Danach haben wir den direkten Weg durch den Hang der Skiabfahrt genommen. War zwar etwas steiler, aber es ging vielleicht doch etwas schneller. Kurz darauf sind wir schon am Tegelberg angekommen. Meine beiden Begleiter hatten schon Hunger. Also kurze Rast und bald darauf weiter, vorbei am Ort der Besinnung zu unserem sozusagen einzigen Gipfel, der Ahornspitze (1784m).


Nach einem zweiten Frühstück auf dem Gipfel zuerst auf gleichem Weg zurück und weiter zum Ahornsattel, vorbei am Niederstraußberg, zuerst runter und dann wieder rauf auf den Niederstraußbergsattel und weiter in Richtung Kenzenhütte. Aber hier hatte ich einen Fehler in der Planung. Ich habe die Querung des Prinzregentensteig geplant. Ich dachte das wäre eine recht einfache Sache. Als wir aber ankamen, hat die Erinnerung eingesetzt. Und das war der schlimmste Abschnitt für die Sarah. Etliche Seilversicherungen, dazu teils steil und ausgesetzt.



Aber sie hat es gemeistert. Und das ohne zu meckern. Danach gab’s dafür nur noch einfache Wege. Der Abstieg zum Bockstallsee war dann eine leichte Sache. Nach einer Rast am See ging es dann an den Rest der Wanderung über Forstwege und nur noch sehr selten Wanderwege. An diesem Tag sind uns nicht sehr viele andere Wanderer begegnet, natürlich mit Ausnahme dem Aufstieg zum Tegelberg.



Nach etwas mehr als 9 Stunden (ohne Pausen) haben wir dann endlich wieder den Parkplatz erreicht. Der war übrigens fast leer. Das war eine recht anstrengende Wanderung. Die beiden (Mit)Wanderer waren ganz schön geschafft. Es werden bei Bergwanderungen doch ganz andere Muskeln in Anspruch genommen. Beide sind zwar recht fit, aber auf dem Heimweg haben beide eine Schlafpause einlegen müssen. Bin gespannt, ob ich nochmals mit ihnen rechnen kann.


