25,5 km in 9 ½ Stunden, 1080 HM rauf, 2140 HM runter



Heute kam gleich alles zusammen. Strahlend blauer Himmel auf meiner letzten Etappe im Adamello Nationalpark und der erste Sturz. Ich weiß zwar nicht genau wie es passiert, aber am Anfang war’s a bisserl schmerzhaft. Aber nur leichte Schürfwunden. Das gehört einfach zu einer mehrwöchigen Wanderung dazu. Zur Abschreckung hab ich noch ein paar Fotos mit hochgeladen. Schaut wilder aus als es war. Ansonsten hätte ich nicht weiterlaufen können.



Für heute habe ich mir aber wieder zu viel vorgenommen. Morgen wird ein Ruhetag. Nur Anstieg zur Hütte. Bin jetzt aber wieder einen Tag im Vorsprung. Kann also wieder regnen.


Es war heute schon irgendwie komisch. Zwei Hütten innerhalb von 2 Stunden beim Aufstieg. Zu früh für ein zweites Frühstück oder ein frühes Mittagessen. Der Aufstieg zum Pass hat sich unglaublich lange hingezogen. Wieder viel Boulder hopping.




Beim Abstieg hat’s mich dann erwischt. Aber nach einer Weile und viel Wasser und Wunden lecken bin ich dann weiter. Vom Pass hat man leider die Hütte schon gesehen. Aber wie es eben immer ist, wenn man was sieht, braucht man noch eine gefühlte Ewigkeit bis man das Ziel erreicht. Es gab vorher nämlich noch einen sehr gemeinen Anstieg.





Aber last but not least bin ich am Rifugio Garibaldi angekommen. Es gab leckere Pasta arrabiata. Nach der eigentlich viel zu kurzen Pause habe ich mich an den Abstieg nach Temu gemacht und nach weiteren etwas mehr als 3 Stunden bin ich dann endlich dort angekommen.



Leider habe ich feststellen müssen, daß Camping sehr teuer ist, habe noch einem jungen Menschen aus Berlin aushelfen müssen, da er alleine nicht campen darf (wo soll er sonst schlafen?), habe mich gewaschen und dann verarztet und verkrieche mich demnächst im Schlafsack. Gut Nacht.



Heute gab’s auch viele schöne Bilder, die ich nicht kommentieren

