Tag 11: Rifugio Bozzi zum Rifugio Larcher (Cevedale)

26,2 km in knapp 7 ¾ Stunden, 1400 HM rauf und 1270 HM runter

Das Rif. Bozzi war richtig gut und so gemütlich. Nur ein paar wenige Leute da. Essen war auch sehr gut. Und endlich gab es auch Mal was anderes als Polenta. Aber da ich dort bereits auch zu Mittag gegessen habe, war es auch etwas teurer als sonst.

Nach dem guten Frühstück (mit Saft) Aufstieg zum Pass und dann den langen Weg nach Peio. Es war wirklich ein langer Weg, und ich wollte nicht zu weit absteigen und den richtigen Abzweig finden. Das war gar nicht mal so einfach bei der riesigen Anzahl an verschiedenen Wanderwegen. Und das GPS hat auch wieder nicht richtig funktioniert.

Aber mit mehr Glück als Verstand habe ich den richtigen Weg gefunden. Durchs Skigebiet an Schneekanonen vorbei zu einer riesigen Skihütte. Es blieb mir nichts anderes übrig als dort mein Mittagessen zu mir zu nehmen. Es war nicht mal so schlecht für die Grösse der Hütte. Und bevorzugter Zahlungswunsch war mit Karte.

Nach der Pause begann die lange Ebene Wanderung bis zur Malta Mare. Sehr viele km am Hang entlang und alles so ziemlich auf der gleichen Höhe. Begegnet ist mir bis zur Malte so gut wie niemand. Kein Wunder, denn kurz vorher kann man mit dem Auto fahren.

Ich bin ganz überrascht, da es heute so gut für mich läuft. Gestern wäre ich wahrscheinlich nur bis Peio gekommen. Ab der Malte begann dann der eigentliche Anstieg. Die knapp 700 HM habe ich aber ganz gut gemeistert und bin dann kurz von 5 an der Hütte angekommen. Nach dem obligatorischen Bier, die Katzenwäsche und dem afternoon nap bin ich dann frisch und ausgeruht in der Gaststube erschienen und sitze nun hier in freudiger Erwartung was der Gastgeber heute serviert.


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