25 km in 7 ½ Stunden, 610 HM rauf und 2015 HM runter
Gestern gab es natürlich wieder Polenta. Dieses Mal aber mit Zucchini. Andere Variante. Die Hütte war überhaupt nicht voll. Hat mich sehr gewundert. Das Wetter war nicht allzu schlecht und ein paar interessante Gipfel in der Nähe. Ja die Gipfel wären schon interessant und haben auch nicht zu schwierig ausgeschaut. Aber hierzu wäre spezielle Ausrüstung erforderlich, und die hatte ich nicht.



Außerdem ist heute richtig super Wetter. Nach angeblichen 4 Wochen Scheißwetter hier, wurde es auch Mal Zeit. Aber gleich ist es wieder wahnsinnig heiß. Das Frühstück war sehr lecker. Zur Abwechslung gab es sogar Wurst und Käse. War eigentlich zu viel.



Aber ich konnte die überschüssigen Kalorien alsbald wieder verarbeiten. Der Aufstieg zur Fürkelescharte war eigentlich relativ einfach. Nur im oberen Bereich war es etwas steiler. Easy going. Eine Gruppe von 4 ist hier oben Richtung Cevedale aufgebrochen. Ich bin in Richtung Marteller Hütte abgestiegen.




Von der Scharte runter auch nur das erste Stück steil, dann ein kurzes Stück über Eis und danach über Schotter weiter. Kurz danach einfacher Weg zur Hütte. Auf dem Weg dorthin kamen mir eigentlich nur 2 Wanderer entgegen. Nichts los. Erst ab der Zufallhütte war dann letztendlich die Hölle los.





Aber nach dem Parkplatz kehrte wieder Ruhe ein. Am Stausee gab’s eine Jause. Die war ausreichend für 2! Ab hier habe ich mich nach einem Zimmer für die Nacht umgesehen. Es gibt hier aber anscheinend nur noch Hotels in der gehobenen Preisklasse. Ich bin dann noch fündig geworden. Aber der Weg dorthin war noch weit.



Immer weiter auf dem Weg Nr 36. Gegen 4 bin ich dann angekommen. Verband abnehmen, Wunde waschen und auch mal wieder Wäsche waschen. Zum Abendessen gab es Pizza und Wein. Und bald darauf bin ich im Zimmer verschwunden.


