Tag 18: Pflersch zur Tribulaunhütte

9,7 km in 4 ½ Stunden, 1320 HM rauf und 590 HM runter 

Heute haben sich leider meine Befürchtungen bestätigt. Bei einem Gespräch auf der Pflerscher Tribulaunhütte wurde mir gesagt, daß die beiden Vermissten am First (am Rauhjoch Biwak) tödlich abgestürzt sind. Dazu noch die Gleitschirmfliegerin am Cevedale, vor ein paar Tagen als ich dort war, ebenfalls tödlich verunglückt. Alles anscheinend Einheimische. In the mountains it’s very dangerous.

Die Nacht habe ich wieder schlecht schlafen können. Und teuer war die Nacht dazu auch noch. Das Abendessen war allerdings super, Frühstück war auch gut. Kann man allerdings für diesen Preis, den ich hier nicht mitteilen werde, auch erwarten. Ich weiß nicht, wie man sich das leisten kann. Und Schluss damit mit diesem Thema.

Der Aufstieg zur Pflerscher Tribulaunhütte war total steil. Entweder war ich noch so geschafft vom Vortag, oder ich bin krank. Meine Klamotten waren innerhalb kürzester Zeit total durchgeschwitzt. Die etwas längere Rast an der Hütte hat mir total gut getan. Und nette Gespräche mit Einheimischen. Die machen auch immer mehr Urlaub in der Heimat. Allerdings nur Tagesausflug. Die Hütten haben im Vergleich zu den Hotels im Tal noch normale Preise.

Nach der doch relativ langen Pause habe ich mich auf den Weg nach Österreich gemacht. Und zwar zur Gschnitzer Tribulaunhütte. Waren nur noch ca 200m hoch und dann nochmals 500m runter. Gemütlicher Wandertag heute. 

Zum Abendessen gab’s Spinatknödel mit Salat und ich werde mich bald in mein Lager verziehen. Vorher war ich dort noch alleine, aber ich bin auch im sogenannten Notlager, und zwar auf eigenen Wunsch, da mir zu viele in der Hütte sind. Gut Nacht.


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