

Kurz nachdem wir Flensburg erreicht haben, gab’s erstmal ein türkisches Frühstück. Die Deutschen haben es nicht nötig, Sonntags zu arbeiten. In dieser Gegend gab es fast nur türkische und arabische Küche. Danach ging’s zum Hafen und weiter auf Umwegen zum Bahnhof. Hier hat mich Daniel verlassen da er nur Section Hiker ist und Montag wieder arbeiten muss. Aber vielleicht sehen wir uns in Hamburg wieder.









Von da an war ich wieder alleine unterwegs und musste mich mit der Route alleine zurecht finden. Das war allerdings jetzt seit ich auf dem E1 unterwegs war, dank der vielen Markierungen relativ einfach war. Am Weg änderte sich nicht viel, außer daß ich was zu Essen bekam, dafür aber der Zeltplatz geschlossen war (die sind nicht fähig dies auf ihrer Homepage zu kommunizieren), und ich daher mehr als 40 km in den Knochen habe. Wird mal Zeit für einen ruhigeren Tag.













Die Nacht habe ich schlecht geschlafen. Wahrscheinlich bin ich schon überlastet. Oder es liegt am Wetter. Die letzten beiden Tage fast keine Sonne. Diese Nacht viel Regen, aber mein Zelt hatte ich in der Schutzhütte aufgebaut. Es blieb also trocken. Dafür ist es heute saukalt, morgens bedeckt, dazu noch sehr viel Wind. Aber nachmittags war’s dann sehr sonnig.














Die Wege heute waren doch sehr viel abwechslungsreich im Vergleich zu den Vortragen. Weniger Roadwalking, dafür auch heute sehr schöne Waldwanderwege. Zu schnell bin ich immer noch unterwegs und auch heute bin ich wieder zwangsweise wild campen. In einer Schutzhütte an einem schönen See. Man nennt das auch nicht campen, sondern biewakieren um die Wanderfähigkeit wieder herzustellen. Falls ich bei diesen Temperaturen mit meinem Sommerschlafsack nicht erfriere. Zum Glück liegt hier noch eine Wolldecke rum. Die werde ich sicher benötigen.








Und die habe ich nötig gehabt. Ohne diese stinkende Decke wäre ich die Nacht sehr wahrscheinlich erfroren. Am Morgen war’s natürlich wahnsinnig kalt, aber sonnig und kein Wind. Ich bin zeitig aufgebrochen und habe nach ca. 2 Stunden Wanderung mit viel auf und ab und einem Gipfel mein Frühstück zu mir genommen.






Heute war wirklich ein schöner sonniger Wandertag. Die Wege waren sehr abwechslungsreich, sehr wenig Roadwalking. Nur der Wind und die dadurch sehr kühlen Temperaturen waren etwas ärgerlich. Die Nacht verbringe ich auf einem Campingplatz nicht weit von Eckernförde (neben der Kaserne) und erhole mich etwas von den Strapazen der letzten Tage. Mal sehen wohin es morgen geht.










Der heutige Tag war wieder sehr sonnig, kaum Wind. Richtiges Wanderwetter und das sogar im T-Shirt. Das habe ich bereits sehr frühzeitig angezogen bzw den Pulli ausgezogen. Am Morgen hatte es leichten Frost und es hat unheimlichen Spaß gemacht, das Zelt abzubauen und zusammen zulegen. Hatte Frostbeulen an den Händen. Dementsprechend schwer war auch der Rucksack, da ich das ganze Eis trotz mehrmaligem ausschütteln nicht so richtig weg bekam. Der erste Weg führte mich in eine Bäckerei zum Frühstück.







Gut gestärkt ging es dann auf den Trail. Anfangs leider an einer sehr viel befahrenen Straße entlang. Und ab dann war der Weg so richtig schön. Erst durch einen Waldfriedhof mit Baumbestattung, danach auf diversen Forstwegen zum Strand. Dem musste ich dann mit wenigen Ausnahmen bis zu meinem Nächtigungsplatz folgen. Das war heute wieder ein ruhiger Tag mit ungefähr 25km. Der nächste Tag wird bestimmt heftig. Durch Kiel durch und noch ein paar km weiter um einen passenden Schlafplatz zu finden.











Mittlerweile habe ich Kiel erreicht. Heute morgen war’s wieder kalt, leicht bedeckt und windig. Im Laufe des Tages hat es sich komplett aufgeklart und derzeit gibt’s einen blauen Himmel. Vom Campingplatz entlang den Klippen bis zum Leuchtturm. Danach etwas öde am Ufer entlang, bis am Olympiadorf der Weg wieder auf Waldwegen führte. Auf diesen Wegen weiter bis zum Nord-Ostsee Kanal.



