Tag 32: Biwakierplatz Frankenburg zum Biwakierplatz Süntelturm. Die ersten km sind wir dann noch gemeinsam gelaufen. Nach dem Frühstück an einer NST Hütte haben sich unsere Wege getrennt. Ich bin dann weiter auf den Trail und wollte zu einer Waldschänke die nur sonntags geöffnet hat. Richtig schön hier. Und nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann auf den Rest der Tagesetappe. Und zu meinem Glück bekam ich beim Süntelturm auch noch was zu Essen. War sehr freundlich, hatten schon Schluss und waren gerade am Gehen. Super Platz hier mit toller Aussicht.




Tag 33: Biwakierplatz Süntelturm zum Biwakierplatz Emmerthal. Hier war wirklich ein toller Platz zum biwakieren, gute Aussicht und Bank zum Ausruhen. Nachts hat es wieder geregnet. Der Trail führte viel über Felder und Wiesen und sogar durch Ortschaften. In Emmerthal kurz vor dem Ziel hat mich dann ein Gewitter überrascht. Aber es zog größtenteils vorbei. Die letzten km zum Picknicktisch waren dann auch bald geschafft.






Tag 34: Biwak Emmerthal zur NST Hütte am Bodoturm. Wieder sehr viele Höhenmeter. Sogar über 1000 heute. Heute leider viele Wege durch hohes und nasses Gras. Ich hatte Zecken ohne Ende am Körper. Ich hoffe alle erwischt zu haben und morgen laufe ich den ganzen Tag mit Zeckenschutz. Gegessen habe ich heute für mindestens 3 Personen. Und wenn ich nun diese letzten Worte schreibe, genehmige ich mir noch ein Nachtmahl und dazu ein Bier ?. Prost Mahlzeit.




Tag 35: Bodoturm nach Silberborn. Heute morgen ist’s total trübe. Dazu noch recht windig. Aber ich wollte und musste weiter. Ursprünglich wollte ich nach ungefähr 6-7 km Frühstück machen, aber das tolle Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Immer wieder Regen und zwar den ganzen Tag. Typisch Aprilwetter. Aber zum Wandern ganz OK. Könnte schlimmer sein. Heute habe ich auch mal wieder ein paar andere Wanderer getroffen. Alles Frauen und jeder für sich alleine unterwegs. Das letzte Stück bis zum Ziel zog sich dann doch wieder ganz schön hin, aber der Abschnitt am Moor war noch sehr interessant. Von dort waren es nur noch ein paar Meter zum Campingplatz. Mal schauen wo ich morgen aufschlagen werde.




Tag 36: Silberborn nach Gieselwerder. Immer noch beschissenes Wetter. Nachts immer wieder Schauer. Zelt wieder nass abgebaut. Den höchsten Punkt der Wanderung habe ich heute erreicht. Ganz schön hügelig hier. Verhungern musste ich auch heute nicht. Zum Frühstück gab’s schon eine Schnitzelsemmel. Später im Supermarkt wieder Kalorienzufuhr. Ich fress mich langsam aber sicher arm. Der Weg war wegen des Regens teils sehr matschig und daher rutschig. Ganz schlimm war der gesperrte Abschnitt kurz vor Gieselwerder. Waldarbeiten…. leider mit schwerem Gerät. Am CP angekommen bin ich sogleich ins Gespräch mit meinem Zeltnachbarn gekommen. Vater und Sohn mit dem Fahrrad unterwegs. Nachher ging’s noch gemeinsam zum Griechen. Die Portionen sind noch größer als bei uns.




Tag 37: Gieselwerder nach Knickhagen. Nebel am Morgen, sogar relativ zäh. Lange Wanderung an Weser und Bundesstraße bis zur nächsten größeren Ortschaft. Dieses Mal gab’s Leberkäse und was süßes zum Frühstück. Nachher endlich zurück auf dem NST. Abwechslungsreiche Wanderung zur Tillyschanze, tolles Lokal dort, allerdings mehr Biergarten und einfache Kost. Leider bin ich nach Hann. Münden runter, allerdings war die Fußgängerbrücke nicht vorhanden, also auf gleichem Weg zurück. Zum Umweg hatte ich keinen Bock, denn nicht schon wieder mehr als 40 km! Die restlichen km waren auch nicht ganz einfach, da ansteigender Weg ohne Schatten. Aber ich bin am sehr schönen Campingplatz hier in Knickhagen angekommen und bin mittlerweile gut gestärkt.




