Tag 115: Lindau nach Oberreute. Heute ging’s mit dem Laufen wieder besser. Das liegt wahrscheinlich an der Strecke. Trotz mehreren Höhenmetern aufwärts fiel es mir sehr viel leichter als im Flachland am Tag zuvor. Und auch heute waren es wieder fast 40 km. Und heiß war es heute auch wieder.




Tag 116: Oberreute zum Staufnerhaus. Das war einer der härtesten Tage, vielleicht sogar der härteste Tag für mich auf dem NST. Die Strecke habe ich total unterschätzt. Viele km und noch mehr Höhenmeter. Aber letztendlich habe ich es bis zur Hütte nach sehr steilen knapp 1000 HM geschafft.




Tag 117: Staufnerhaus zum Riedberger Horn. Und auch diesen Tag habe ich unterschätzt. Die Route hat so ziemlich jeden Gipfel und ausgesetzte Routen mitgenommen. Nach Balderschwang habe ich eine kleine Abkürzung genommen, daher musste ich nicht durchs Skigebiet. Im Endeffekt habe ich den falschen Abzweig genommen, dieses Mal zu meinem Glück.




Tag 118: Riedberger Horn zum Berggasthof Laiter. Auch dieser Tag wäre wieder ein sehr langer Tag geworden. Aber ich wollte wieder nicht durch Skigebiete wandern und bin stattdessen gleich nach Obermaiselstein runter gelaufen. Bald darauf entlang der Iller nach Oberstdorf. Ich ließ mir Zeit mit Wassertreten, Pause an der Skiflugschanze und war trotzdem relativ früh an meinem heutigen Ziel angekommen.


Tag 119: Berggasthof Laiter zum Haldenwanger Eck und wieder zurück. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Mit dem AlbHiker habe ich die restlichen km und Höhenmeter zum Haldenwanger Eck bewältigt. Dort hatten wir zusammen mit Sekt angestoßen, bevor wir wieder getrennte Wege gingen. Er nach Warth und dann nach Hause. Ich zurück zum Gasthof und morgen dann zurück nach Hause.




