Eine kleine Runde um Graswang

Ca. 25,7 km – ca. 8 Stunden, mehr als 1500 Höhenmeter

Gleich vorab – diese sogenannte kleine Runde habe ich nur so genannt, da auf sehr wenigen(!!) km viele (genau gesagt 8!) Gipfel an einem Tag für gesunde und fitte Leute zu schaffen sind. Nicht geeignet für Lehrer und Schulklassen und sowieso nicht geeignet für Leute die nicht schwindelfrei sind!!!

Mittageck 1855m, Kieneckspitz 1943m, Kienjoch 1953m, Geißspringkopf 1934m, Windstierlkopf 1824m, Feldernkopf 1818m, Vorderer Feldernkopf 1928m, Großer Zunderkopf 1895m.

Start am (kostenlosen) Parkplatz kurz vor Linderhof Richtung Süden, nach 1km Abzweigung Richtung Graswang. Durch den Schattenwald und bald danach auf dem Forstweg Richtung Kuhalm. Den Abzweig hätte ich fast verpasst, da keine Wegweisung angebracht ist. Dieser Wanderweg ist zwar auf Karten eingezeichnet, aber nicht markiert.

Der Anstieg zum Mittageck ist relativ leicht, aber der Übergang zu Kieneckspitz und Kienjoch erfordert volle Konzentration. Einige Stellen ausgesetzt und man muss auch mal die Hände zu Hilfe nehmen. Daher ist der Weg für „Anfänger“ überhaupt nicht geeignet. Ebenso wenig für Leute die nicht 100% fit sind. Man kann die Route auch etwas abkürzen, indem man am nächsten Abzweig links Richtung Kuhalm absteigt.

Ich habe mich jedoch entschieden, die anderen Gipfel auch noch mitzunehmen. Wann hat man schon 8 Gipfel an einem Tag und noch dazu so schönes Wetter! Das musste ich allerdings mit etlichen Krämpfen in den Beinen teuer bezahlen. Die Aussicht konnte ich dann nicht mehr richtig geniessen. Rast war auch nicht groß möglich, da dort oben riesige Stechmücken unterwegs waren und mich bei jedem kurzen Stopp belästigt hatten und mein Blut ausgesaugt haben.

Ich war dann froh, endlich den Abzweig für den Abstieg ins Tal erreicht zu haben. Zu allem Überdruss war dieser Steig nicht sehr gut sichtbar, so dass ich mich zu allem Überfluss noch ein bisschen verstiegen habe. Irgendwann habe ich den Pfad doch noch gefunden und bin dann auf dem Forstweg zum Startpunkt zurück gewandert.

Alternativ könnte man ab der Kuhalm auf dem Wanderweg entlang des Kühalpenbaches ins Tal wandern. Da ich den Weg bereits im letzten Jahr gegangen bin und ich total geschafft war, habe ich mir diesen Umweg nicht mehr angetan. Mein Fazit zu diesem Wandertag war, dass ich mein Alter jetzt doch merke und für diese Wanderung mehr als 2 Tage Erholungszeit benötigt habe.


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