Tag 1: Anreise nach Weiden, dann weiter nach Trausnitz

34 km – 7 Std. 45 min., 923 HM rauf und 907 HM runter

Nachdem ich im letzten Jahr bereits mit dem Goldsteig angefangen habe und leider aufgrund schlechtem Wetter und viel schlimmer noch wegen Coronomassnahmen die mehrtaegige Wanderung abbrechen musste, hatte ich mir urspruenglich vorgenommen, dies in diesem Jahr nachzuholen. Leider klappt es wieder nicht so ganz, da wegen diverserer Termine keine Wanderung fuer mich bis nach Passau moeglich ist. Rest des Goldsteig folgt wahrscheinlich in 2023!

Anreise wie immer mit oeffentlichen Verkehrsmittel und wie immer nicht ganz so puenktlich. Aber ich bin dann doch in Weiden angekommen. Sogar relativ pünktlich. Für die ganze Tour habe ich mir zeitlich keine Ziele gesetzt, außer dass ich bis mittags entscheiden wollte, wie weit ich im Laufe des Tages laufen will. Das war aber dann doch relativ schwierig, aber dazu später.

Vom Bahnhof in Weiden durch den Park Richtung Osten zum Zustieg vom Goldsteig. Vom Park habe ich die Stadt dann relativ schnell verlassen und dem Zustieg zum Weiler Muglhof gefolgt. Den ganzen Tag knallte die Sonne bei leichter bis mäßiger Bewölkung auf mich herab. In Muglhof an der Kapelle bin ich auf den Hauptweg getroffen.

Dass man auch in Mittelgebirgen viele Höhenmeter überwinden muss, ist vielen nicht ganz so bewusst. Aber der Goldsteig nimmt irgendwie jedes Tal und jede Höhe und Gipfel mit. Das macht die Wanderung natürlich zu einer etwas anstrengenderen Tour.

Nachdem ich gegen Mittag auf dem Goldsteig angekommen bin, habe ich mich entschlossen, bis nach Trausnitz zu wandern. Ich konnte mich nur nicht entscheiden, wo ich übernachten sollte. Ich bin die ganze Zeit zwischen Camping und Jugendherberge geschwankt. Ich dachte, in Leuchtenberg bei einem Bier kann ich mich entscheiden. Aber aus dem Bier wurde wie oftmals auf diesem Trip nichts. Kein Lokal entlang der Wanderroute war geöffnet.

Also weiter über Berg und Tal, durch Wittschau und Döllnitz, entlang der wunderschönen Pfreimd nach Trausnitz. Auf dem Weg dorthin habe ich mich fürs campen entschieden, welches sich nach Ankunft am Campingplatz als fataler Fehler erwies. Platz geschlossen, leider kein Hinweis auf der Homepage im Internet. Also zurück zur Jugendherberge. Dort wurde ich zu meinem Glück gerne aufgenommen, aber nur zum campen. Ich hatte damit kein Problem, da ich sowieso zelten wollte. Gerne hat man mir auch noch ein Abendessen angeboten, das ich gerne annahm, obwohl ich nach dem langen Tag gar nicht so hungrig war.


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